Technischen Universität München

Herzfunktion nach Krebstherapie

Früherkennung von kardialen Funktionseinschränkungen nach einer potentiell herzschädigenden Krebstherapie im Kindes- und Jugendalter

STUDIENTEILNEHMER*INNEN GESUCHT!

Worum geht es?

Wir wollen Anzeichen für Spätfolgen von Krebstherapien für das Herz erkennen.
Je früher wir wissen, welche Auswirkungen eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung auf die Herzfunktion haben, desto besser können Ärzte*innen und Therapeut*innen vorsorgen. Mit Deiner Hilfe können wir dafür die wissenschaftlichen Grundlagen schaffen!

Wer kann teilnehmen?

Für die Studie vergleichen wir Teilnehmer*innen mit überstandener Krebstherapie (Gruppe 1) mit gleichaltrigen gesunden Kindern und Jugendlichen (Gruppe 2).

Teilnehmen können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 25 Jahren (Bereitschaft zur freiwilligen Teilnahme und vorliegende unterschriebene Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten bzw. des/der volljährigen Teilnehmer*in bzw. des/der einsichtsfähigen Teilnehmer*in vorausgesetzt).

  • Die Teilnehmer*innen müssen mindestens 1,40 m groß sein.
  • Für die Gruppe 1 ist eine zusätzliche Voraussetzung der Abschluss einer onkologischen Behandlung mit Therapieende vor 1 oder 5 Jahren (jeweils +/- 3 Monate).

   Anmeldung

    E-Mail: hfnkt(*at*)tum.de  •  Telefon: +49(0)89 289 249 01

Welche Untersuchungen werden
in der Studie durchgeführt?

Zum Diagnostikprogramm gehören ein medizinischer Basis-Check zu Körpergröße und Körpergewicht, Body-Mass-Index, Ruheherzfrequenz, zentraler und peripherer Blutdruck und ein Fragebogen zur körperlichen und sportlichen Aktivität.  

Die kardiovaskuläre Gesundheit (Herz und Gefäßsysteme) wird in Ruhe (Basisechokardiografie) und unter körperlicher Belastung (Stressechokardiografie) erfasst. Dabei werden auch die Klappenfunktionen und Klappenmorphologie, linksventrikuläre Ejektionsfraktion und Deformationsparameter untersucht.

Die Untersuchung zur kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit (Herz und Lunge) erfasst die relative maximale Sauerstoffaufnahme und kardiovaskuläre Parameter unter Belastung (Spiroergometrie).

Liebe Teilnehmer*innen – die Untersuchung ist nicht invasiv, das bedeutet es wird kein Blut abgenommen und die Untersuchung ist schmerzfrei!

Basisechokardiografie

Basisechokardiografie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens am ruhig liegenden Patienten. Mit dieser Untersuchung wird die Tauglichkeit für Belastung sichergestellt.

Stressechokardiografie

Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens während körperlicher Belastung. Dadurch wird die Empfindlichkeit der Diagnostik erhöht, und es ist möglich selbst geringgradige Funktionseinschränkungen zu erkennen.

Spiroergometrie

Diese Untersuchung ist eine Atemgasmessung mit einem Spirometriegerät (Atemgasmessgerät), das die Ausatemluft analysiert.
Die Belastungssteuerung erfolgt dabei mit Hilfe eines Liegeergometers. Die Testperson trägt während der Messung eine Gesichtsmaske, die die Zusammensetzung der ausgeatmeten Luft analysiert und mit der Umgebungsluft vergleicht. Aus dieser Analyse können Rückschlüsse auf die körperliche Leistungsfähigkeit gezogen werden. Ein typischer Wert ist die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max).

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung findet einmalig statt und dauert ca. 2 Stunden.

VORAB

  • Fragebogen von ca. 20 Minuten für zu Hause zur körperlichen und sportlichen Aktivität

UNTERSUCHUNGSTAG

  • Abfragen der Eigen- und Familienanamnese
  • Körperliche Untersuchung (Größe, Gewicht, Blutdruck)
  • Ruhe-EKG und Herzultraschall
  • Sporttest auf dem Liegefahrrad mit Herzultraschall (Stressechokardiografie) und Atemgasanalyse (Spirometrie)
  • Abschließendes Gespräch (individuelle Untersuchungsergebnisse)

NACHBESPRECHUNG

  • Anschließend (wenn gewünscht): Telefonischer Beratungstermin zur Anpassung der körperlichen und sportlichen Aktivität (ca. 30 Minuten)

Wo wird die Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchung findet statt in den Räumen der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München am Georg-Brauchle-Ring 60/62.

Adresse

Sportmedizinische Ambulanz für Kinder und Jugendliche
Technische Universität München
Uptown München-Campus D
Georg-Brauchle-Ring 60/62
80992 München

Tel.: +49 89 289 249 01
Fax: +49 89 289 245 89
hfnkt(*at*)tum.de

  • U-Bahn: U1 (Richtung Olympia-Einkaufszentrum) bis Georg-Brauchle-Ring, 5min Fußweg
  • Bus: Haltestelle Georg-Brauchle-Ring (175, 180), 5min Fußweg
  • Mit dem Auto: Parkmöglichkeit vorhanden


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Wo kann ich mich anmelden?

Bei Interesse freuen wir uns auf einen Anruf oder eine E-Mail.

Um einen Termin zu vereinbaren, schreiben Sie entweder eine E-Mail an hfnkt(*at*)tum.de
oder rufen Sie an unter Tel. 089 – 289 - 249 01.

Wer ist für Dich da?

 

Dominik Gaser


Dominik Gaser M.Sc. Sportwissenschaften

  • Sportwissenschaftler
Dr. med. Frauke Mühlbacher


Dr. med. Frauke Mühlbauer

  • Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Kinderkardiologie
Ann Christin Schneider


Ann Christin Schneider B.Sc. Gesundheitswiss.

  • Studienorganisation und Durchführung
Klaus Haggenmüller


Klaus Haggenmüller B.Sc. Sportwissenschaften

  • Studienorganisation und Durchführung

Weitere beteiligte Wissenschaftler*innen


Prof. Dr. med. Renate Oberhoffer-Fritz
Leitung der Sportmedizinischen Ambulanz für Kinder und Jugendliche
Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München

PD Dr. med. Irene Teichert-von Lüttichau
Kinderklinik München Schwabing, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, München Klinik GmbH, Klinikum und Klinikum rechts der Isar (AöR) der Technischen Universität München

Prof. Dr. med. Irene Schmid
Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München

Dr. Sportwiss. Christiane Peters
Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München

Prof. Dr. med. Jochen Weil
Facharzt für Kinderkardiologie, Abteilung für Pädiatrische Kardiologie und angeborene Herzfehler, Deutsches Herzzentrum München

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